2008 Cabernet Sauvignon Barrique trocken, Weingut Dechent, Saulheim

Dieser richtig leckere Wein ist sehr empfehlenswert. Er hat laut Beschreibung 13,5 Vol%, Restzucker 4,1 g/l, und Ges. Säure 5,0 g/l. Besser jedoch ist es hier ausgedrückt:



Unglaublich, aber wahr - dieser Wein wächst in Rheinhessen und nicht etwa im Süden Frankreichs. Seit kurzer Zeit ist auch bei uns diese spät reifende Rebsorte heimisch geworden und bringt unter kundigem Anbau und liebevollem Ausbau im kleinen Eicheholzfass diesen großen Wein hervor. Nach selektiver Reduktion des Ertrages im Südhang-Weinberg der Lage "Saulheimer Hölle" und der Ernte zum optimalen Zeitpunkt der physiologischen Reife werden die Beeren von den Rispen getrennt und gemaischt vergoren. In 18 Monaten Holzfassreife entwickelt sich ein typischer, aber dezenter Barrique-Geschmack.

Lassen Sie sich überraschen von dem anhaltenden Eindruck am Gaumen, den die Frucht-, Schoko- und Röstaromen mit großer Opulenz hinterlassen.
Besser kann man den leckeren Tropfen nicht beschreiben. Das Ganze gibt es hier:
Weingut Dechent
Auf dem Römer 9
55291 Saulheim
Tel: 06732 2128
Fax: 06732 9339933
E-Mail: info@weingut-dechent.de
www.weingut-dechent.de

Kleiner Winzer, große Weine.

Gourmet - was ist das eigentlich? - Delikatessen-Blog

Wahrscheinlich hält sich jeder für einen Gourmet. Was jedoch genau bedeutet, steht hier beschrieben:

Als Gourmet wird in der deutschen Gastrosophie ein Feinschmecker bezeichnet, ein sachkundiger Genießer raffinierter Speisen und Getränke.
Der ebenfalls aus dem französischen entlehnte Gourmand wurde im Gegensatz dazu in der deutschen Sprache seit dem 18. Jahrhundert eher als Synonym für „Leckermaul“ oder „Vielfraß“ verwendet, der sich durch fehlende Mäßigung auszeichnet.[1]
Beide Wörter kommen aus dem Französischen, wobei sie eine gewisse Bedeutungsverschiebung erfahren haben. Gourmand wurde im Französischen im 18. Jahrhundert als „jemand, der gerne viel und gut isst“ aus dem Adjektiv gourmand, dessen Herkunft nicht sicher geklärt ist, vielleicht aus Gourmet umgestaltet.[1]
Der gourmet war im französischen ein „Weinkenner“, von altfranzösisch gormet, „Gehilfe des Weinhändlers“,[2] das im 19. Jahrhundert in der Bedeutung „Weinkenner, Feinschmecker“, ins Deutsche entlehnt wurde.[3] ; auch heute noch wird in Frankreich unter „Gourmet“ meist ein Weinkenner verstanden.
Gefräßigkeit ist im Französischen „gloutonnerie“; ein Vielfraß ist ein „glouton“. Gierige Gefräßigkeit kann auch mit „voracité“ bezeichnet werden.
Seit Jahrhunderten kennt man in Frankreich den „Gourmet-piqueur“ als Weinsachverständigen.
Die pejorative Bedeutung von „Gourmand“ geriet in Deutschland in Vergessenheit. Die Endung „-and“ beinhaltet die Verlaufsform („der Genießende“ – ein Genießender muss nicht notwendigerweise ein Gourmet sein).
Die „Académie culinaire de France“ definiert
  • den Gourmand als «l'amateur de toutes les bonnes choses de la table», das heißt als «Liebhaber aller Tafelgenüsse»,
  • den Gourmet als «expert en vin. Ce qualificatif s'applique aujourd'hui par extension à des amateurs en gastronomie» (etwa: Weinexperte / Weinkenner. Dieser Begriff wird heutzutage auch ausgedehnt auf Gastronomie-Liebhaber / Feinschmecker).
Brillat-Savarin († 2. Februar 1826; er wurde mit dem 1825 erschienen Werk „Physiologie du Goût“ weltberühmt) beklagte, dass das Wort Gourmand falsch verwendet wird und beschuldigte die Lexikographen der Fahrlässigkeit:
Ein „Gourmand“ ist ein Mann, der Freude an der „Gourmandise“ hat, und diese wiederum ist eindeutig das, was wir im Deutschen mit Feinschmeckerei bezeichnen.
Dieses Begriffsverständnis bekräftigten seit Brillat-Savarin zahlreiche Autoren; heute zum Beispiel tut dies der gastronomische Schriftsteller Harry Schraemli.[4]

Quelle: Wikipedia