Kräuter statt Salz - Delikatessen-Blog

Salz ist lebensnotwendig, aber wir Deutschen nehmen viel zuviel Salz zu uns: Ø 13 g/ Tag statt der empfohlenen Menge von ca. 5 g/ Tag und so fördern wir die Entstehung von Bluthochdruck.
Bereits in der Antike wurden Kräuter zum Würzen von Speisen und zur Behandlung von Krankheiten verwendet. Die Vielfalt der Kräuter verdanken wir den Römern, die u.a. auch Kräuter mit nach Mitteleuropa brachten, später wurden in
den Kräutergärten der Klöster viele Kräuter als Heilpflanzen gezüchtet.
Beim Kochen und Zubereiten von Speisen können Sie, indem Sie die Vielseitigkeit, die Würzkraft und das Aroma von Kräutern und Gewürzen wie Paprika, Pfeffer... nutzen, Salz einsparen.
Frische Kräutern haben ein intensiveres Aroma als getrocknete Kräuter, außerdem liefern frische Kräuter Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe.
Einige Kräuter werden hier vorgestellt:
Majoran wirkt u.a. antiseptisch, harntreibend und verdauungsfordemd durch Aktivierung der Magensäfte. Er wird zu fetten, deftigen Speisen wie Schweinebraten, Leberwurst... und zu Eintöpfen aus Hülsenfrüchten verwendet.
Oregano hat ebenfalls verdauungsfördemde Wirkung. Um sem volles Aroma zu entfalten, soll er mitgekocht werden. Verwendung: zu Tomatensoßen, Pizza,
Schmorfleisch, Kartoffelsuppe, Gemüsen wie Zucchini und Paprika.
Thymian wurde ursprünglich zum Einbalsamieren def Pharaonen vervendet, im Mittelalter wurde den Rittern ein Thymiansträußchen angesteckt, da ihm eine
Wirkung auf Tapferkeit und Erfolg nachgesagt wurde Es befreit als Salbe die Atmungsorgane, in Speisen wirkt er bei Blähungen. Verwendet wird er z.B. bei Schmorbraten, zu Tomaten und Kartoffeln, er wird mitgegart.