Europäisches Identitätsproblem der Weinbergschnecke


Die Weinbergschnecken sind In Frankreich eine der beliebtesten Delikatessen. Die Schnecken werden im Backofen mit Kräuterbutter gegart und werden als Vorspeise einzeln oder im halben Dutzend gegessen. Es gibt in Frankreich eine Menge von Schneckenzuchten, trotzdem kauft der Staat die Weinbergschnecken noch von anderen Ländern.
Jetzt beschäftigt das Thema der Weinbergschnecke die Europäische Kommission. Auslöser der ganzen Schneckendebatte war der Antrag Frankreichs, dass die französischen Schneckenzuchten auf die gleiche Art und Weise wie die Fischerei in anderen Ländern subventioniert wird. Und der einfachste Weg wäre, die Weinbergschnecke als Fisch zu definieren, was die Europäische Kommission gemacht hat. In den Dokumenten der EU wurde die taxonomische Klassifikation der Weinbergschnecke geändert.
Den Biologen gefällt diese Änderung natürlich nicht, da sie gegen die Grundlagen dieser Wissenschaft verstößt. „Jedes Kind ist im Stande mindestens drei Unterschiede zwischen der Schnecke und dem Fisch zu finden. Fisch ist Fisch und Schnecke ist Schnecke!“ so die Biologen.
Die Wissenschaftler sehen darin die nächste absurde Entscheidung der Europäischen Kommission. Jetzt können wir nur auf die positiven Folgen für die Gastronomie warten.